In der Gestalttherapie gehen wir nicht von einem Krankheitsbegriff aus, der sich auf die Beschreibung von Symptomen und Diagnosen herunterbrechen lässt. Nahezu jeder Mensch erfährt im Leben psychische Krisen, Momente, wo sie/ er festhängt, nicht weiter weiß, sich nach Unterstützung sehnt. Das kann die unterschiedlichsten Ursachen (Traumata, Verluste, Trauer, Lebensumbrüche, Beziehungskonflikte oder -abbrüche, Krankheiten …) und Ausdrucksformen (Unzufriedenheit, stete Anspannung, Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Traurigkeit, Ängste, Apathie, zwanghaftes Handeln, wahnhafte Vorstellungen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit …) haben.

Was Du von mir erwarten Kannst

Empathie, emotionale Anteilnahme, Respekt, Wertschätzung, auch Direktheit und Konfrontation, wo es hilfreich ist und der Boden geschaffen ist, ein waches Interesse, Neugier und Durchlässigkeit, eine generelle Offenheit für die Vielfalt der Lebensmodelle, Lebendigkeit, Humor, ein wenig Schalk, Leichtigkeit in der Ernsthaftigkeit und umgekehrt.

IMG 9097 Fenster

Dabei halte ich mich an Lore Perls: „Für mich ist es wichtig, keine
therapeutische Rolle zu spielen, sondern dem Klienten so zu begegnen, wie ich
im Augenblick bin: mich mit meinem Hintergrund, mit allem, was mir an
Erfahrung, Wissen und Geschick zur Verfügung steht, in der gegebenen
Situation in den Dienst des Dialoges, der Begegnung zu stellen.“